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Friday, April 3, 2015

Deutsch Flügel Absturz: Luftfahrtindustrie stellt die alten Sicherheitsregeln in Frage


Was sind die Lehren aus dem Germanwings-Absturz? Vertreter der deutschen Luftfahrtbranche wollen als Erstes den T�rmechanismus am Cockpit angehen - und psychologische Tests.


Berlin - Deutsche Luftfahrtunternehmen wollen in einer Arbeitsgruppe �ber Konsequenzen aus dem Germanwings-Absturz in S�dfrankreich diskutieren. Das Gremium werde sich zun�chst mit dem Mechanismus der Cockpitt�r, medizinischen Tauglichkeitszeugnis f�r Piloten sowie mit psychologischen Testverfahren befassen, teilten Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) und der Pr�sident des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), Klaus-Peter Siegloch, am Donnerstag in Berlin mit.

In der Runde sollen unter anderem die Flugbetriebschefs der Airlines sitzen, ebenso Flugmediziner und Vertreter der Berufsverb�nde. Auch das Verkehrsministerium und das Luftfahrtbundesamt sollen in die Beratungen eingebunden werden.


Der Vorsto� von Innenminister Thomas de Maizi�re (CDU) f�r eine Ausweispflicht bei Fl�gen im sogenannten Schengen-Raum werde ebenso diskutiert, sagte Dobrindt. "Ich habe Sympathie f�r die Initiative des Innenministers." BDF-Pr�sident Siegloch zeigte sich offen f�r �nderungen am Sicherheitskonzept. Diese m�ssten aber international abgestimmt werden. "Wir werden keine Schnellsch�sse machen", sagte er.
Der Absturz des A320 auf dem Flug von Barcelona nach D�sseldorf wurde nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft vom Co-Piloten mit Absicht herbeigef�hrt. Er hatte demnach zuvor den Piloten aus dem Cockpit ausgesperrt. Bei der Katastrophe starben 150 Menschen.
Die Arbeitsgruppe solle die Ermittlungsergebnisse der Staatsanwaltschaft begleiten und �berpr�fen, welche weiteren Konsequenzen daraus gezogen werden m�ssten, sagte Verbandspr�sident Siegloch. Die Beratungen finden unter dem Dach des BDL statt und werden vom Bundesverkehrsministerium begleitet. Zus�tzlich soll ein regelm��iger Austausch mit dem Luftfahrtbundesamt stattfinden, wie Dobrindt sagte.
Seit dem Flugzeugungl�ck am Dienstag vergangener Woche h�tten Expertenst�be der Branche fast t�glich getagt, betonte Siegloch. So h�tten die Airlines bereits am Freitag beschlossen, die Zwei-Personen-Regel f�r das Cockpit einzuf�hren.
dab/dpa/AFP/Reuters

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