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Friday, April 3, 2015

Industrie ist die "Auto Frühling"


Im Vergleich zum Vorjahr hat der Pkw-Absatz in Deutschland kräftig zugelegt - der Verband der Automobilindustrie spricht bereits von einem "Auto-Frühling". Noch stärker ist der Zuwachs in einigen Krisenländern in Europa.
Die Nachfrage nach Autos in Deutschland hat kräftig zugelegt. Im vergangenen Monat sind nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie (VDA) gut 323.000 Fahrzeuge auf die Straße gekommen - neun Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Es ist der höchste Anstieg in einem Monat seit August 2011. Zu dem Wachstum trug auch bei, dass der März einen Arbeitstag mehr hatte, an dem die Autohändler geöffnet hatten.
In den ersten drei Monaten rollten rund 758.000 Neuwagen zu den Kunden, sechs Prozent mehr als vor Jahresfrist. "Die Zahlen lassen uns optimistisch auf den weiteren Jahresverlauf blicken", sagte VDA-Chef Matthias Wissmann. Zugleich wies er auf einige Unwägbarkeiten hin: "Denn die weltweiten Krisenherde und der dramatische Einbruch der russischen Wirtschaft bergen nach wie vor Risiken für die Konjunktur in Deutschland und Europa", erklärte er.


Auch der Export legte zu

Angetrieben wurden die Neuzulassungen in Deutschland nach Angaben von Experten erneut durch die starke Nachfrage großer Unternehmen sowie durch Käufe von Leasingfirmen und Autovermietern. Aber auch Privatleute kehrten in die Schauräume der Autohändler zurück. Sie hatten sich wegen der unsicheren Konjunktur lange mit dem Kauf von Neuwagen zurückgehalten.
Der Export legte ebenfalls deutlich zu und auch in anderen europäischen Ländern liefen die Geschäfte der Autobauer rund. In Frankreich wurden nach Angaben des Herstellerverbandes CCFA im März 9,3 Prozent mehr Fahrzeuge registriert als vor einem Jahr. In Italien legte der Absatz im vergangenen Monat um gut 15 Prozent zu. Am größten war der Zuwachs mit 40,5 Prozent in Spanien, wo die Regierung den Autokauf mit einer Verschrottungsprämie ankurbelt.

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